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Internationales Treffen in Dernbach

Im Mai fand das Internationale Junioratsprogramm (IJP) statt, das Junioratsschwestern der ADJC aus fünf Ländern in Dernbach vereinte.

Das IJP bietet den jungen Schwestern eine Plattform, um geistlich zu wachsen, interkulturelle Beziehungen zu pflegen und ihr Verständnis für das Charisma der Armen Dienstmägde Jesu Christi zu vertiefen. Der gemeinsame Unterricht und gemeinsamen Erfahrungen bestärken die Teilnehmerinnen im Gemeinschaftsleben und in ihrer Mission. So erhalten sie eine solide Grundlage für ihre zukünftigen Unternehmungen.

Der Kern des Programms liegt in der Förderung des geistlichen Wachstums, des interkulturellen Verständnisses und der Stärkung des Selbstbewusstseins. Diese Kurse helfen den Schwestern, die einzigartigen Gaben und Kulturen der anderen anzunehmen, sich mit modernen Herausforderungen auseinanderzusetzen und ganzheitliches Wohlbefinden und kreativen Ausdruck zu fördern, damit sie ihre Berufung mit mehr Tiefe und Verständnis leben können.

Der Aufenthalt in Dernbach, dem Geburtsort der heiligen Katharina, bewegte die Schwestern zutiefst und stärkte ihre spirituelle Verbindung zu ihrem Erbe. Der Gang durch die Orte, an denen die heilige Katharina lebte und wirkte, stellte eine greifbare Verbindung zu den Ursprüngen unserer Kongregation her und bewirkte einen neuen Blick für das Ziel und die Verpflichtung zum Apostolat. Der Austausch zwischen Schwestern aus verschiedenen Ländern – Indien, Nigeria, Kenia, Mexiko und Brasilien – stärkte ihre Bindungen als Mitglieder der Armen Dienstmägde Jesu Christi und zelebrierte die Einheit in der Vielfalt. Außerdem konnten in Interaktionen mit den älteren Schwestern die Sprachbarrieren überwunden werden, was den Geist der Gemeinschaft tief berührte und das Gefühl der Schwesternschaft und der gemeinsamen Mission stärkte.

Ein besonderer Moment war der Besuch in Limburg, als Weihbischof Dr. Thomas Löhr jeder Schwester eine Birne schenkte, ein Symbol des Teilens und eine Geste, die Katharina selbst praktizierte. Dieser Akt der Großzügigkeit hat uns tief beeindruckt und uns daran erinnert, wie wichtig Solidarität und das Dienen in unserem Ordensleben sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Internationale Junioratsprogramm für die Junioratsschwestern eine transformative Reise war, die ihr persönliches, berufliches und geistliches Leben tiefgreifend beeinflusst hat. Während des Programms wurde betont, wie wichtig es ist, das Gelernte konsequent anzuwenden, um die Kluft zwischen Wissen und Handeln zu überwinden. Geleitet vom Vermächtnis der heiligen Katharina Kasper sind die Schwestern entschlossen, in ihren Gemeinschaften vor Ort einen positiven Einfluss auszuüben und den Wandel zu verkörpern, den sie in der Welt sehen wollen.

Sr. Sabitha Kalathil ADJC