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„Komm und störe mich“
Kennen Sie die Symbole für den Heiligen Geist? Sturm und Feuer gehören dazu. Wahnsinn, oder? Sind das nicht Elemente, die zerstören?
Elemente, die zerstören als Symbole für den Heiligen Geist, eine der göttlichen Personen? Zerstört denn der Heilige Geist? ER zerstört das, was nicht gut ist in meiner Beziehung zu Gott, zu meinen Mitmenschen, zum Leben. Gleichzeitig fördert ER all das, was gefördert werden muss. Denken Sie an die Pfingstsequenz:
„In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu …
Dürrem gieße Leben ein …
Wärme du, was kalt und hart …“
Also, auf jeden Fall stört der Heilige Geist. ER stört mich in meinem Alltagstrott, ER stört mich in meinen Gewohnheiten und meiner Eingefahrenheit. Wenn ich um den Heiligen Geist bitte, dann bitte ich genau darum: „Komm und störe mich.“
Katharina Kasper war davon überzeugt, dass der Heilige Geist der Beistand ist, den Jesus uns geschickt hat, der uns erfüllen und beglücken will, der sich unserer Unternehmungen annimmt, wenn wir es zulassen. Katharina vertraute dem Heiligen Geist und war davon überzeugt, dass ER ihr helfend zur Seite stand. Immer wieder ermuntert sie dazu, es ihr gleichzutun:
„Fahren Sie fort, … zu beten tagtäglich zu Gott, dem Heiligen Geiste …, damit wir allezeit durch denselben geleitet, beseelt und erleuchtet werden, um allezeit das Richtige zu erkennen und zu befolgen nach dem heiligen Willen Gottes …“ (Brief 84)
Die Gemeinschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi und ich wünschen Ihnen von Herzen frohe Pfingsten!
Ihre
Sr. Theresia Winkelhöfer ADJC, Provinzoberin