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Tag Spruch   Quellenangabe
01. Jan Wollen wir im neuen Jahre segensreich wirken in unserem Stande ... und in Gott glücklich werden, in seiner Liebe wachsen und zunehmen, in der wahren schwesterlichen Liebe vereinigt sein, ein Herz und eine Seele sein, so suchen wir gemeinschaftlich nach einem Ziele zu streben.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
02. Jan Das Jahr ... ist in die Ewigkeit mit Freud und Leid. Das gute und Gott wohlgefällige Leben und Wirken ist für uns von dem Herrn aufgezeichnet und bringt Segen und Gnaden für uns, damit wir um so mehr mit Liebe zu Gott das neue Jahr anfangen, fortsetzen können zur Ehre Gottes, zu unserem Heile und <zum> Heile des Nächsten, um so besser mit Segen arbeiten und wirken können.   Rundbrief, Dezember 1885
03. Jan Beim Beginn des neuen Jahres wollen wir uns dem lieben Gott und Seiner Gnade ganz unterwerfen und mit dem demütigen Zöllner sprechen: 0 Herr, sei mir Sünder barmherzig, führe Du, mein Gott, mich in das begonnene neue Jahr herüber. Leite mich in und durch dasselbe durch Deine Gnade nach Deinem Willen und Wohlgefallen.   Rundbrief: nicht zu datieren
04. Jan Der liebe Gott wolle uns durch seine Gnade in das neue Jahr herüberführen und eine jede Seele ... beseelen mit Seinem Geiste und mit Seiner Liebe, dieselbe leiten und führen im ganzen Jahre, ja das ganze Leben hindurch, bis wir durch alle Wogen und Stürme hindurch gewandert und zur Vereinigung mit Gott gelangt sind.   Rundbrief 4. Januar1879
05. Jan So werden wir mit kindlichem Vertrauen das neue Jahr beginnen mit Gott und seiner Gnade und bestrebt sein, mit neuem Eifer in unserm heiligen Berufe mit der Gnade treu mitzuwirken.   Rundbrief: 28. Dezember 1884
06. Jan Das liebe Jesuskind ... wolle uns geben seinen Geist, seine Tugend, besonders seine Liebe, Glauben und Vertrauen auf seine Macht und Barmherzigkeit.   An Schwestern Hilaria, 27. Dezember 1868
07. Jan Wir wollen uns bei Beginn des neuen Jahres fragen, was verlangt Gott von einer jeden von uns. Die Antwort können wir uns leicht geben: Wollen wir glücklich sein in Gott, so müssen wir aus uns selbst herausgehen, uns losschälen und entäußern.   An die Schwestern in Europa, Januar 1874
08. Jan Unser Stand und Beruf zeigt schon ... den Weg, den <wir> im neuen Jahre wandeln <sollen>, nämlich den lieben Gott vollkommener zu suchen, ihm vollkommener zu dienen und ihn vollkommener zu lieben von einem Tage zu dem andern, von einer Woche zur andern sowie von einem Monate zum andern.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
09. Jan <Wir wollen> Gott recht innig bitten daß wir kein anderes Glück wollen als nur in Ihm selbst und in Seinem heiligen Dienste.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
10. Jan Beten <wir> mit- und füreinander um die Gnade der Beständigkeit im Guten und die Beharrlichkeit bis zu unserm Ende.   Rundbrief 2. Januar 1882
11. Jan Der Herr wolle Sie segnen, im neuen Jahre Sie beschützen vor allem Bösen, Sie beleben, leiten und führen zu allem Guten.   An Schwestern in USA, so. Dezember 1888
12. Jan Möge <Gott> ... jede Schwester und jedes Werk mit seiner Gnade beleben und alles so wirksam machen, wie <es> von ihm selbst gewollt ist.   An Schwester Secunda, 8. Dezember 1890
13. Jan Wir wollen miteinander eifrig streben nach Vollkommenheit, dem lieben Gott dienen und kein anderes Glück suchen, als Ihn allein zu besitzen, Ihn ehren, loben und preisen allezeit.   Rundbrief, 2. Januar 1882
14. Jan Wir bekommen in diesem Jahre viele und schwere Arbeiten. Der liebe Gott wird helfen; denn nichts soll geschehen als sein heiliger Wille.   An Schwester Secunda, 18. November 1888
15. Jan ... ich möchte doch so gerne fromm werden, und bleibe doch eine Zeit wie die andere.   An Bischof Peter Joseph Blum, 2. Dezember 1852
16. Jan 0, was ist Weltfreude gegen solche, die man doch in Gott genießt.   An Bischof Peter Joseph Blum, 2. Dezember 1852
17. Jan Aus wahrer Gottesliebe erwächst die wahre Nächstenliebe, die das Band der schwesterlichen Liebe um so fester knüpft.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
18. Jan 0, wenn wir nur den rechten Geist des Berufes behalten und darum uns bestreben, immer vollkommener zu werden, so haben wir gewiß nichts zu fürchten als die Sünde.   An Bischof Peter Joseph Blum, 27. Februar 1853
19. Jan Nach allen Erfahrungen, die man macht mit sich und an andern, bleibt nichts übrig, wenn wir beharrlich bleiben wollen und unsere Seligkeit erreichen, als den Weg der Nachfolge Jesu Christi zu gehen, ja, ihn ernstlich zu wandeln und alle Klippen zu übersteigen und durch alle Schwierigkeiten hindurch zu schreiten, die wir auf diesem Wege finden.   An die Assistentinnen, 13. Juni 1867
20. Jan Mit dem Lichte des Glaubens betrachtet, zerschmilzt ... aller Ernst, den man für das Heil seiner Seele hegt, in Friede und Freude des Heiligen Geistes, der, wie ich hoffe ... alle beseelen wird.   An die Assistentinnen, 13. Juni 1867
21. Jan Sind wir frei von <der> ... verkehrten Selbstliebe und ihrem Anhange, so ist unsere Seele auch befreit von ihren bitteren Wirkungen und Aufregungen.   Rundbrief, Januar 1874
22. Jan Leiden, Kreuz, Demütigungen, Abtötungen und Opfer sind schwer, sehr schwer und bitter für unsere Eigenliebe, aber heilsame, heilsame Mittel für die Seele, in welcher die wahre Gottes- und Nächstenliebe wohnt.   An die Assistentinnen, 13. Juni 1867
23. Jan Man muß die Vorsehung anbeten und sich ruhig der Gnade des Herrn unterwerfen.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1867
24. Jan Wir wollen ruhig in unserm heiligen Berufe fortwirken und leben, solange es uns vergönnt ist. Eine kurze Zeit gekämpft, geduldet und dafür ein unzerstörbares Glück in der Ewigkeit, in Gott und dem schönen Himmel.   An Schwester Hilaria, 27. Dezember 1868
25. Jan In Gott geht es ja allezeit gut, wenn wir es so wünschen. Betrachten wir oft das liebe Jesukind von der Krippe bis zum Kreuze, was ihm alles begegnet, was er geduldet und gelitten hat.   An Schwester Hilaria, 27. Dezember 1868
26. Jan Möge der Herr uns verleihen Festigkeit und Beharrlichkeit bis an unser Lebensende.   An Schwester Hilaria, 27. Dezember 1868
27. Jan Suchen wir denn recht ernstlich, das Gute zu wollen und zu vollbringen.   An Schwester Hilaria, 27. Dezember 1868
28. Jan Scheuen wir kein Opfer und keine Mühe, um die tiefste Demut und die größte Gottes- und Nächstenliebe zu erlangen, durch welche unsere Seelen dem lieben guten Gott näher gebracht werden.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
29. Jan Inwieweit das Herz ist rein und klein, insoweit nimmt Besitz der liebe Gott in der Seele, waltet und schaltet in derselben und teilt ihr seine Liebe und seinen Geist mit.   Rundbrief, Januar 1874
30. Jan Möchten wir so vollkommen gemeinschaftlich nach Heiligkeit streben und das Leben Jesu nachahmen, wie es von Gott gewollt ist.   Rundbrief, Januar 1874
31. Jan Durch Demut besiegen wir den bösen Feind; die Demut ist die notwendigste Tugend.   An Schwester Fakunda, 20. Dezember 1873
01. Feb Möge der liebe Gott die Genossenschaft sowie jedes einzelne Glied, ihre Unternehmungen und Anliegen allezeit leiten und führen nach seinem hl. Willen und Wohlgefallen.   Rundbrief Januar 1874
02. Feb Bitten und flehen wir doch zu Gott dem Herrn um himmlisches Licht, damit wir unsern Herrn und Gott erkennen, ihm dienen und ihn lieben, damit wir uns erkennen und unsere weltliche und selbstsüchtige Liebe verabscheuen.   An die Assistentinnen, 13. Juni 186-7
03. Feb 0 möge der heilige Wille des Allerhöchsten in allem und überall erfüllt werden wie im Himmel so auch auf Erden.   An Schwester Justina, Dezender1872
04. Feb Wir wollen beten um beständige Festigkeit in Ausübung aller Tugenden, besonders in der Liebe zu Gott und dem Nächsten, gehorsam in der Ertragung und Entsagung unserer menschlichen Armseligkeit.   An Schwester Justina, Dezember 1872
05. Feb Lassen wir es uns alle ja recht angelegen sein, alles zu tun, was der Beruf von uns fordert.   An Schwester Fakunda, 20. Dezember 1873
06. Feb Da wir ja alle nichts anderes wollen, als Gottes hl. Willen erfüllen, so sind wir allezeit glücklich und zufrieden in allen Lagen und Verhältnissen unseres Lebens.   An die Assistentinnen, 31. Juli 1872
07. Feb 0 wie macht mich dieses so glücklich, meine Pflichten erfüllen zu können.   An die Assistentinnen, 31. Juli 1872
08. Feb Haben wir Mut und Vertrauen, aber sonst halten wir uns ruhig und bewahren den Frieden.   An Schwester Bernardina, 8. September 1872
09. Feb Wir wollen nun fromm beten, fleißig arbeiten und alles tragen, was sich täglich ergibt.   An Schwester Bernardina, 8. September 1872
10. Feb Als gute Kinder unserer Kirche müssen wir treu unsere Pflichten erfüllen.   An Schwester Justina, Dezember 1872
11. Feb Wir wollen vereint beten um alle Gnaden, welche wir bedürfen, um einen guten Kampf zu kämpfen, den Lauf zu vollenden und den Glauben zu bewahren, damit wir unser hohes Ziel, die ewige Seligkeit, erreichen.   An Schwester Justina, Dezember 1872
12. Feb Wir wollen ruhig, demütig, aber mit großem Gottvertrauen der Zukunft entgegengehen, nichts suchen noch wünschen, als den heiligen Willen Gottes zu erfüllen.   An Schwester Justina, Dezember 1872
13. Feb Benützen wir alle Zeit gut, für unser Heil zu wirken, damit wir glücklich in der Zeit und selig in der Ewigkeit werden.   An die Schwestern in England 26. Januar 1893
14. Feb Demut, Armut hält uns und unsere Genossenschaft.   An die Assistentinnen, 22. Juni 187o
15. Feb Der liebe Gott hat uns noch nicht verlassen, das dürfen wir doch schließen aus den vielen Liebesbeweisen, welcher er uns würdigt.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1870
16. Feb Indem wir nun hoffen und vertrauen wollen, daß der heilige Wille Gottes geschehe, wollen wir fortfahren zu beten und uns zu heiligen.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1870
17. Feb Halten wir uns ruhig und bewahren unter allen Verhältnissen den Frieden unserer Seele. Auf Regen folgt Sonnenschein.   An de Assistentinnen, 28. Juni 1870
18. Feb Wir <wollen> uns aufrichtig fragen, wann geht es einer Seele, welche strebt, den lieben Gott mit aufrichtigem Herzen zu lieben, gut, ach wann? Erst dann, meine lieben Kinder, wenn wir nichts mehr suchen, wünschen und wollen als den lieben Gott lieben und ihm allein, allein dienen.   An die Assistentinnen, 22. Juli 1871
19. Feb Sie wissen es ja schon, wie gern ich sehe und wünsche, daß alle lieben Schwestern mit mir dem lieben Gott eifrig dienen wollen und ihn von ganzem Herzen lieben wollen. Ja, erst dann werden wir wahrhaft glücklich werden können.   An einen Exerzitienkurs, 1. Oktober 1871
20. Feb Es ist für gottliebende Seelen einerlei, mit was und wie sie beschäftigt sind, mit was man zu leiden und zu tragen hat. Nur eins ist notwendig, nur eins kann die Seele glücklich in Gott machen, daß sie alles für Gott, mit Gott und durch den lieben Gott tut. Denn Gott allein ist gut, ihm allein, allein müssen wir angehören und ihm allein dienen.   An die Assistentinnen, 22. Juli 1871
21. Feb In der heiligen Fastenzeit wollen wir uns alle recht in acht nehmen, was Opfer oder Abtötung oder Selbstverleugnung heißt und vergleichen dieselben mit den Leiden Jesu Christi. Dann ist unsere Rechnung klein.   An Schwester Firmata, 20. Februar 1888
22. Feb Dienen wir doch dem lieben Gott mit großem Eifer.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
23. Feb 0 wie leicht ist man vom rechten Wege abzubringen, wenn man nicht wachsam ist.   An die Assistentinnen, 18. Juni 1870
24. Feb Wir wollen nun den Mut nicht verlieren und den heiligen Willen Gottes in allem erfüllen. Kreuz und Leiden sind ja notwendig zur Heiligung; danken wir für alle Leiden.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1870
25. Feb Wir sollen ... lernen, daß nicht allein schwache Seelen wanken, sondern auch starke können noch straucheln, wenn sie nicht beständig auf ihrer Hut sind und um Festigkeit und Beharrlichkeit beten.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1870
26. Feb Behalten Sie Mut und Vertrauen, und Gott wird helfen.   An Schwester Firmata, 19. September 1884
27. Feb O ich kann nur noch sagen: 0, mein Jesus, lasse mich, o lasse mich doch einmal Dir ganz angehören. Mache mich, wie Du mich haben willst, wirke, leide und liebe Du in mir und lasse mich wirken, leiden und lieben in Dir.   An Bischof Peter Joseph Blum, 27. Februar 1853
28. Feb Beten wir viel für unsere und aller lieben Schwestern eigene Heiligung, ja für alle Menschen, auf daß wir fromm leben und sterben und den schönen Himmel erben.   An Schwester Fausta, 21. Dezember 1892
29.Feb Beten wir doch fromm miteinander, daß wir fromm leben und die Heiligkeit erreichen, die der Herr einer jeden gesetzt hat zu erlangen, damit wir in Gott glücklich werden in der Zeit und selig in der Ewigkeit.   An Schwester Secunda, 23. November 1892
01. Mrz Der heilige Wille Gottes möge geschehen in allem und überall. Wir dürfen und wollen nicht klagen über Kreuz und Leiden, welche ja so notwendig für uns sind. Ja möchten wir nur recht würdig sein, für Gott Leiden und Verachtung ertragen zu können.   An die Assistentinnen, 22. Oktober 1874
02. Mrz Traurig, wenn man sein Glück anders suchen will, wo es nicht zu finden ist.   An die Assistentinnen, 22. Oktober 1874
03. Mrz Wir wollen nicht stehen bleiben bei dem Betrachten des Leidens Jesu und dem Tugendbeispiel des heiligen Josef, nein, wir wollen tatkräftig nachahmen dem Beispiele Jesu und das Kreuz täglich auf uns nehmen und unserm göttlichen Heilande nachfolgen. Die jetzigen Zeiten sind ja besonders geeignet dazu.   Rundbrief, 3. März 1882
04. Mrz Das ist ja unser größtes Glück auf dieser Welt, wenn wir in Gott und in der Erfüllung Seines heiligen Willens unser Glück, unsern Frieden finden.   An Schwester Fausta, 21. Dezember 1892
05. Mrz Nun wollen wir uns vorbereiten und uns eine große Kreuzesliebe von Gott erbitten und großmütig, demütig und mit Vertrauen dem lieben Jesus nacheilen mit unserem bißchen Kreuz.   An Schwester Firmata, 1. Januar 1888
06. Mrz Alles, ... was das Herz nicht veredelt, hat ja keinen Wert vor Gott.   An die Schwestern in England, 21.Januar 1893
07. Mrz Man muß die Vorsehung anbeten und sich ruhig der Gnade des Herrn unterwerfen. Erst später wird es uns klar werden, warum solche Prüfung vom lieben Gott zugelassen wurde.   An die Assistentinnen, 22. Juni 1870
08. Mrz Wir können ja die strengen Fasten nicht so gut halten. Aber wir wollen uns denn umso mehr bemühen, alle Beschwerden und Mühen innerlich und äußerlich, Leiden, Kämpfe und Versuchungen sowie alles, was uns Leiden verursacht, gerne ertragen und entsagen.   An einen Konvent in England, 27. März 1892
09. Mrz Wir wollen ganz besonders unser Kreuz in der hl. Fastenzeit auf uns nehmen und tragen, damit wir mit dem lieben Heiland auch ein frohes Auferstehungsfest feiern können.   An Schwester Vincentia, Frühjahr1888
10. Mrz Wenn wir uns gewöhnen, gleich alles zu tragen und sich zu entsagen, so hilft uns Gott mit seiner Gnade.   An Schwester Fakunda, 20. Dezember 1873
11. Mrz Vor innerer und äußerer Unruhe und Aufregung müssen Sie sich immer hüten, nicht hastig arbeiten wollen.   An Schwester Armella, 1892
12. Mrz Nun wollen Sie sich recht fromm mühen, die heilige Fastenzeit zu halten und gerne mit dem lieben Heiland den Weg des Kreuzes zu gehen, damit wir auch den Auferstehungstag mit frohem Herzen feiern können.   An die Schirestern in Büderich , 18. Februar 1895
13. Mrz Wir wollen uns bemühen, die <Fastenzeit> gut zuzubringen, die Beschwerden und Mühseligkeiten, die sich so täglich ergeben, in Geduld anzunehmen und gerne zu ertragen aus Liebe zu Gott.   An einen Konvent, 4. März 1894
14. Mrz In allem und überall geschehe Gottes heiliger Wille.   An die Assistentinnen, 2. Mai 1874
15. Mrz Gib, o Gott, mir den Eifer des Willens, der belebt ist durch deine göttliche Liebe.   Rundbrief, 12. Seember 1887
16. Mrz Möge der rechte Eifer, der von Gott kommt, uns verzehren. Der Herr ist stark in den Schwachen.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
17. Mrz Möchte verzehrt werden in und an mir ... alles, was der Liebe meines Gottes zuwider ist.   Rundbrief, 12. September 1887
18. Mrz Was von Gott kommt, ist allezeit gut.   An Schwester Bartholomäa, 19. November 1877
19. Mrz Möge doch keine Seele in ihren Fehlern und Schwächen steckenbleiben, sondern reuevoll zurückkehren.   An die Assistentinnen, 22. Oktober 1874
20. Mrz Lieben und teilen wir so unser Kreuz mit dem lieben Heiland und folgen ihm bis auf Golgatha und bleiben stehen unter dem Kreuze, bis wir mit Jesus sagen können: Alles ist vollbracht. Ich habe keinen Willen, kein Wollen und Wünschen mehr, als wie es Gott will, wann Gott will.   Rundbrief, 25.März 1885
21. Mrz Mögen alle Gebete, Arbeiten und Leiden mit Gottes Gnade beseelt sein und somit gereichen zur Ehre Gottes, zu unserm und des Nächsten Heile.   An die Schwester Vincentia, Frühjahr 1888
22. Mrz Alles für den lieben Gott.   An Schwester Vincentia, Frühjahr 1888
23. Mrz Lieben wir Gott über alles durch Erfüllung seines göttlichen Willens.   Rundbrief, 2. Januar 1889
24. Mrz Der liebe Gott hat die Genossenschaft ins Leben gerufen, dieselbe gegründet und ihr seinen Geist gegeben, den wir uns aneignen sollen.   Rundbrief, 2. Januar 1889
25. Mrz Leben und streben wir so, wie es eine wahre Dienstmagd Christi tun soll, so werden wir glückselig sein in der Zeit und Ewigkeit.   Rundbrief, Januar 1874
26. Mrz Mag es noch so schwer um etwas werden und wir fassen gleich an, so finden wir, daß es Wohltaten Gottes sind.   An Schwester Fekunda, 20.Dezember 1873
27. Mrz Unsere Hauptwirksamkeit muß immer sein und bleiben, alles und allezeit im Dienste Gottes wirken, arbeiten und ertragen und entsagen. .... Ich sage Ihnen immer und immer wieder: alles für Gott und das Wohl des Nächsten.   An die Schwestern in England, 21.Januar 1893
28. Mrz Je mehr man alles erlernt ... je ruhiger geht man durch den Beruf hindurch in seinen heiligen Pflichten. Man lebt glücklich, froh miteinander und eifrig füreinander; denn eine will mehr für den lieben Gott tun wie die andere.   Schwester Fakunda, 20. Dezember 1873
29. Mrz Streben Sie mit allem Fleiß dahin, heilig zu werden.   An Schwester Urbana, 14.Oktober 1869
30. Mrz 0 wie notwendig ist ein abgetötetes Leben, ein Gebetsleben ..., um beharrlich auf dem Wege der Tugend zu bleiben.   An die Assistentinnen, 18. Juni 1870
31. Mrz Besonderes habe ich nicht mehr zu bemerken, als daß ich von Herzen wünsche, daß wir alle als Dienstmägde Christi wirken und leben, als Dienerinnen des Herrn unsere eigene Heiligung erreichen.   An die Assistentinnen, I8. Juni 1870
01. Apr Möge in allem, überall, zu jeder Zeit der heilige Wille Gottes geschehen.   An Schwester Secunda, 18.November 1888
02. Apr Betet viel und vertrauend auf den Herrn.   An Schwester Brigitta, 10. Noven6er1875
03. Apr 0 welch eine Torheit ... wenn wir nicht in allem dem lieben Gott zu gefallen, ... und zu leben suchen, wozu wir ja erschaffen, erlöst und geheiligt worden sind.   An Schwester Justina, 29. Dezender1875
04. Apr Das Gute, was wir mit ... reiner Absicht für Gott getan haben, wird für uns im Himmel aufbewahrt sein.   An Schwester Justina, 29. Dezember 1875
05. Apr Eine kurze Zeit geduldig gelitten, tapfer gekämpft und gestritten und dafür eine solche Glückseligkeit in dem schönen Himmel, wo wir Gott von Angesicht zu Angesicht schauen.   An Schwester Justina, 29. Dezember 1875
06. Apr Fahren wir nun nur fort, fleißig und fromm zu beten für- und miteinander, daß Gottes heiliger Wille geschehn möge.   An die Assistentinnen, 6 März 1874
07. Apr Wenn eine Seele zuviel auf sich sieht und beständig ihr Alter und ihre Kränklich- und Schwächlichkeit auf der Zunge führt, so ist alles vorbei. Was ist zu machen? Es müßte doch wachsen in uns die Liebe zu Gott und dem Nächsten, somit auch der Eifer.   An Schwester Firmata, 10.April 1887
08. Apr Wir müssen sehr auf unserer Hut sein, und der Eifer muß geweckt werden bis zur letzten Stunde unseres Lebens, damit mich der Eifer verzehre und ich nicht umkomme in der Lauheit.   An Schwester Firmata, 10. April 1887
09. Apr Demütigen wir uns sehr, damit wir die Letzte im Hause des Herrn von Herzen sein wollen.   An Schwester Firmata, 10.April 1887
10. Apr <Das ist> der Weg, den der Herr einschlägt, daß <er> nach dem ersten fühlbaren Eifer, worin die Seele oft zu sehr sich selbst gesucht und genossen hat und nicht genug Gott die Ehre allein gegeben und zugeschrieben hat, den Segen ihrer Wirksamkeit etwas entzieht, um die Seelen zu demütigen und zur Erkenntnis ihrer selbst zu führen.   An Schwester Firmata, 10. April 1887
11. Apr Der liebe Gott wünscht und verlangt ja ganz besonders, unser Glück und einzige Freude in ihm zu suchen.   Rundbrief, 16.Januar 1880
12. Apr Also immer auf den lieben Gott sehen, wie und was er von uns verlangt. Sehen und fragen wir aber nie­mals, was meine unordentliche Liebe von mir verlangt.   Rundbrief, 16. Januar 1880
13. Apr 0 beten wir um die Gnade der beständigen Verachtung aller unordentlichen Liebe zu mir selbst und zu allen Geschöpfen und geschaffenen Dingen.   Rundbrief, 16.Januar 1880
14. Apr Ich will meinen Jesus, meinen Heiland, allein, allein besitzen; ja ich muß ihn täglich vollkommen lieben und besitzen; er allein muß mein Herz besitzen, muß walten und schalten über all meine Seelen- und Körperkräfte sowie über all mein Tun und Lassen.   Rundbrief, 16. Januar 1880
15. Apr Wie suchen wir ... <das> große Glück, ja die einzige Freude unserer Seele? Wenn wir die Reinheit unseres Herzens erstreben, die Sünde hassen und verabscheuen, unsere unordentlichen Neigungen bekämpfen, die Ordenstugenden besonders üben, das Gebet und die Gnadenmittel gut gebrauchen.   Rundbrief, 16.Januar 1880
16. Apr Meine einzige Freude in dieser Welt ... besteht darin, wenn der liebe Gott geliebt und ihm gedient wird.   Rundbrief, 10.Juni 1882
17. Apr Jeder Tag bringt Gelegenheit, sich zu heiligen.   An Schwester Secunda, 29. Dezender 1881
18. Apr Arbeit und Sorgen mehren sich täglich. Möge sich in weit größerem Maße mehren die Reinheit unserer Herzen und die Liebe zu Gott.   Rundbrief, 4. Januar 1879
19. Apr Wir wollen uns ernstlich bemühen, das übernatürliche innere, verborgene sowie das äußere tätige Leben Jesu und Mariä nachzuahmen.   Rundbrief, 4. Januar 1879
20. Apr Der liebe Gott, unsere eigene Heiligung sowie die gegenwärtige traurige Zeit fordern uns mächtig auf zur treuen Mitwirkung der wahren Frömmigkeit.   Rundbrief, 4. Januar 1879
21. Apr Lassen wir es nicht fehlen, unsere Herzen zu reinigen und loszuschälen von der Welt, allen Geschöpfen und geschaffenen Dingen, besonders aber von unserer verkehrten Selbstliebe mit ihrem ganzen Anhange.   Rundbrief, 4. Januar 1879
22. Apr Der liebe Gott wolle uns ... beseelen mit Seinem Geiste und mit Seiner Liebe, ... das ganze Leben hindurch, bis wir durch alle Wogen und Stürme hindurch gewandert und zur Vereinigung mit Gott gelangt sind.   Rundbrief, 4. Januar 1879
23. Apr Suchen wir durch unseren Beruf, in allen Berufspflichten Gott zu gefallen, so erlangen wir Frieden und Ruhe in Gott.   Rundbrief, 4. Januar 1879
24. Apr Lassen wir uns von der Selbstliebe leiten in und durch den Beruf, so suchen wir uns und anderen zu gefallen, bleiben allezeit unzufrieden, unruhig und ernten Ekel und Überdruß am Berufe und den Pflichten.   Rundbrief, 4. Januar 1879
25. Apr Wenn wir tun, was wir können, so ist der liebe Gott zufrieden.   An Schwester Eulogia, Januar 1881
26. Apr Nehmen wir die Mühen, Beschwerden, Kreuze, Prüfungen, Schwächen und Gebrechen körperlicher und geistiger Art und alles, was uns begegnet, an als vom lieben Gott geschickt oder zugelassen, tragen und dulden wir sie aus Liebe zu Gott ...   Rundbrief, 2. Januar 1882
27. Apr Der liebe Gott wolle unsere Herzen beleben mit lebendigem Glauben, mit großem Vertrauen und hochherziger und starkmütiger Liebe und uns durch die hohe See hinüberführen in den glückseligen Hafen der Vereinigung mit der göttlichen Liebe.   Rundbrief, 4. Januar 1879
28. Apr Wir müssen anbeten die Vorsehung. Gott weiß am besten, wo es fehlt und wie es am besten ist.   An Schwester Secunda, 29.Dezember 1881
29. Apr Wir <wollen> vereinigt Gott dienen und lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, damit wir in der Zeit und Ewigkeit unsern guten Gott immer bei uns haben und wir als seine Kinder ihn lieben und so in Ihm ruhen und Seine Gegenwart genießen können.   Rundbrief, 2.Januar 1882
30. Apr Anders ist es ... mit dem Opferleben, wenn man schwere Kreuze und Leiden, körperlich oder geistig, innerlich oder äußerlich, nur immer betrachtet nach seinem Gefühl und menschlichem Verstand und Geist als von den Menschen kommend, ... so sucht man nur zu tragen mit seinen menschlichen Kräften und menschlichem Geiste und nach Neigung und Gefühl, und so werden die Opfer zu Essig, also sauer und bitter, machen unzufrieden und durcheinander ... Dieses Opferleben führt von Gott ab. Möge der Herr uns bewahren, schützen vor einem solchen Opferleben.   Rundbrief, 2.Januar 1882
01. Mai ... die Erfüllung des göttlichen Willens <ist> unser Glück, unsere Freude ...   Rundbrief, 25. März 1885
02. Mai Es ist doch recht hart, dem lieben Gott nicht so zu dienen, wie er es ... von uns verlangt.   An Bischof Peter Joseph Blum, 23. Oktober 1852
03. Mai In allem und überall geschehe Gottes heiliger Wille. Möchte auch unser Leben und Streben allezeit sein, den hl. göttlichen Willen zu erfüllen, den lieben Gott über alles und den Nächsten wie uns selbst zu lieben.   An die Assistentinnen, 2. Mai 1874
04. Mai Es sieht traurig aus, beten wir und halten gut zusammen auf natürlichem und übernatürlichem Wege.   An die Assistentinnen, 16. Mai 1876
05. Mai 0 wie schön, wenn wir so in unserm heiligen Berufe gelebt und gewirkt haben nach Gottes heiligem Willen und uns zu heiligen gesucht, wie es von Gott gewollt, wie beruhigend und tröstlich, wenn unser letztes Stündchen zu kommen scheint.   An die Assistentinnen, 23. Mai 1876
06. Mai Dem lieben Gott wollen wir danken, daß er in seiner unendlichen Liebe, Güte und Barmherzigkeit ... uns ... berufen und mit der Fülle seiner Gnaden überhäufte ...   An die Assistentinnen, 23.Mai 1876
07. Mai Wir alle wissen es ja aus Erfahrung, wie glücklich das Leben nach dem heiligen Glauben uns schon in dieser Welt macht.   An die Assistentinnen, 23. Mai 1876
08. Mai Von Herzen möchte ich wünschen, daß der liebe Gott alles so leite und ordne bis ins kleinste, wie Er am meisten geehrt, gelobt und geliebt wird.   An die Oberinnen, 22. Mai 1883
09. Mai Suchen wir in allem und überall dem lieben Gott zu gefallen und leisten Verzicht auf unsere Selbstsucht, so geht alles gut.   An die Assistentinnen, 2. Mai 1874
10. Mai 0 wirken wir allezeit treu mit der Gnade mit.   Rundbrief, 3.März 1882
11. Mai Wir müssen in diesen gefahrvollen Zeiten einen tiefen, lebendigen Glauben in uns tragen, gründliche Religion der Kirche besitzen, zweitens ein großes und festes Vertrauen auf Gott ... , wodurch wir alles von Gott hoffen und in allem auf den Herrn vertrauen, und drittens muß uns beglücken die inbrünstige Liebe Gottes.   Rundbrief, 3. März 1882
12. Mai Wir dürfen ... uns nicht leiten lassen durch das natürliche Gefühl, durch unsere verkehrten Neigungen, Phantasie und dgl., sondern durch die Vernunft und nach der Lehre des Glaubens.   Rundbrief, 3. März 1882
13. Mai Die der Herr besonders liebt, führt er in die Kreuzesschule.   Rundbrief, 3. März 1882
14. Mai Möge der allmächtige <Gott> ... eine jede Seele beglücken durch seine Liebe, damit kein irdisches Glück unsere Seele von Gott abführen möge.   Rundbrief, 3. März 1882
15. Mai In Kürze möchte ich Sie nur sehr bitten, in allem und überall wachsam zu sein auf die Gefahren des bösen Feindes, auf die Gefahren der Welt und ganz besonders auf unsern Hauptfeind, unsere Eigenliebe.   Rundbrief, 3. März 1882
16. Mai Beherzigen wir die Heimsuchungen Gottes in der Zeit und vertrauen wir auf den Herrn.   An die Assistentinnen, 16 Mai 1876
17. Mai Wir leben in gefahrvollen Zeiten, wo man stark im Glauben befestigt sein muß, wachsam auf die Schlinge der bösen Geister, welche sie legen, eifrig im Gebete und bußfertig in den Abtötungen, treu, opferwillig und gewissenhaft ... in den beständigen Tugendübungen.   Rundbrief, 3.März 1882
18. Mai <Die> Kreuzesliebe unseres göttlichen Heilandes ahmen wir nach. Sein Leben war aus Gott, und so erfüllte er nur in allem den heiligen Willen Gottes und besann sich keinen Augenblick, etwas anders zu wollen noch zu tun.   Rundbrief, 3.März 1882
19. Mai Möge der liebe Gott <Ihre Wünsche> segnen und mir ... geben eine vollkommenere Liebe zu Ihm, die nichts sucht und nichts ausschlägt, jene Liebe, die Gott allein sucht, die Ihn allein ehrt, liebt und von Herzen dient, alle Geschöpfe liebt und ihnen dient wegen Gott.   Rundbrief, 2. Januar 1882
20. Mai Suchen wir, <Gott> mit demütiger und großmütiger Liebe zu lieben und ihm zu dienen immer und allezeit, die Geschöpfe und geschaffenen Dinge wegen Gott.   Rundbrief, 3. Januar 1883
21. Mai Leben wir selbst mehr das übernatürliche Tugend- und Gnadenleben, so sind auch alle unsere Handlungen belebt und beseelt und somit wirksamer und wohltuender für das Wohl des Nächsten für Leib und Seele.   Rundbrief, 3. Januar 1883
22. Mai Je mehr wir menschlich aus allem drauß bleiben und die reine Absicht bewahren und Gott und sein heiliges Wohlgefallen suchen, je besser wird alles gehen und von Gott gesegnet sein. Sprechet viel mit Gott im Gebete über alle diese wichtigen Angelegenheiten.   An die Oberinnen, 22. Mai 1883
23. Mai Beten wir für- und miteinander und wandeln allezeit in der Furcht des Herrn, und vergessen wir nie unser letztes Ziel.   An die Assistentinnen, 23. Ma1 1876
24. Mai Bitte, o liebe Mutter <Maria>, gib uns Deinen mütterlichen Segen und laß keine Seel von Dir, bis Du sie im Himmel siehest.   Rundbrief, Dezember 1883
25. Mai Wollen wir zu <dem> alleinigen glückseligen Leben in dieser Welt finden, es besitzen und genießen, so müssen wir unser selbstsüchtiges Suchen aufgeben.   Rundbrief, 3.Januar 1883
26. Mai In allem und überall geschehe der heilige Wille Gottes.   An die Assistentinnen, 18. Juni 1870
27. Mai Habet nun recht Mut, und fahret so ruhig fort zu wirken und zu arbeiten.   An Schwester Burkharda, 13. Dezember 1888
28. Mai Mögen wir noch so tätig im Berufe nach außen sein, so bleiben wir doch beim lieben Gott und achten auf das, was ihm gefällt.   Rundbrief, 3. Januar 1883
29. Mai Tun wir alles zur Ehre Gottes, <so> ist alles gut und wird uns zum Heile dienen.   An Schwestern in USA, 10. Dezember 1888
30. Mai Suchen wir dem lieben Gott allein gefallen zu wollen, Seine Ehre zu fördern, so gelangen wir zur Vereinigung mit dem lieben Gott.   Rundbrief, 3. Januar 1883
31. Mai Wandeln wir so in Gottes Gegenwart, daß Sie alle Ihre Berufspflichten gut verrichten und der liebe Gott alles sehen kann.   Rundbrief, 3. Januar 1883
01. Jun Man muß viel beten und fromm leben und streben. Es tut not, daß unser ganzes Leben und Wirken ein Gebetsleben und -wirken ist.   An Schwester Secunda, 28. Juni 1892
02. Jun Die Hauptsache ist und bleibt, recht fromm zu leben und zu streben. Alles für Gott. Möge in allem und überall der heilige Wille Gottes geschehen.   An Schwester Secunda, 28. Juni 1892
03. Jun Möchte die Genossenschaft nicht allein wachsen an Zahl von Häusern und Mitgliedern, sondern weit mehr an Heiligkeit und wahrer Frömmigkeit.   An Schwester Secunda, 22. juni1892
04. Jun Gib mir, o Herr, einen großen und beständigen Eifer des Willens, nach allen Grundsätzen des heiligen Glaubens zu leben und zu wirken.   An Schwester Secunda, 21. Juni 1887
05. Jun Beten wir täglich und sagen wir uns: nur noch will ich leben für Gott und meinen heiligen Beruf.   An Schwester Secunda, 21. Juni 1887
06. Jun Der Herr möge mich beständig stärken durch seine Allmacht und leiten durch seine Weisheit und beglücken durch seine göttliche Liebe.   Rundbrief, 10.Juni 1882
07. Jun Der liebe Gott will unser Herz allein besitzen und beständig darin wohnen.   Rundbrief 10. Juni 1882
08. Jun Viel und fromm müssen wir beten mit- und füreinander, damit wir dem Inneren und Äußeren nach als fromme Schwestern unsere Pflegebefohlenen pflegen und bedienen und die Kinder erziehen, aber besonders uns heiligen.   An Schwester Secunda, 5. Juni 1887
09. Jun Gewiß fehlt es nicht an Kreuz und Leid, ... <es> müssen ja große Opfer gebracht werden ... Unser Herr und Gott ist uns ja vorausgegangen von der Krippe bis zum Kreuze ... Der Knecht ist doch nicht mehr als der Herr. Beten wir täglich ... : Gib mir, o Herr, einen großen und beständigen Eifer, den Willen, nach allen Grundsätzen des heiligen Glaubens zu leben und zu wirken, und gehen wir ruhig, demütig und bescheiden, jedoch mutig im Hinblick auf Gott weiter mit Vertrauen und Liebe zu Gott.   An Schwester Secunda, 21. Juni 1887
10. Jun Sie wollen sich keine allzu große Sorge machen um uns. Sie wissen ja, daß der liebe Gott in allem unser Tröster und Helfer ist, wenn wir uns ihm kindlich anvertrauen.   An Schwester Armellä, Februar 1894
11. Jun Dem Herrn sei Dank für Freud und Leid.   An Schwestern in USA, 10.Dezember 1888
12. Jun Wir wollen fortfahren, dem Herrn zu danken für seine Wohltaten; denn wir sehen ja beständig das Walten Gottes nicht allein hier, sondern in der ganzen Genossenschaft.   An Schwester Secunda, 21. Juni 1887
13. Jun Beten wir armen Kinder aber ganz besonders füreinander um die allergrößte Erkenntnis Gottes und unserer selbst, damit wir den lieben, guten Gott mit der allergrößten Liebe lieben.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
14. Jun Fangen wir jeden Tag an mit Gebet, und bitten und flehen wir zu Gott um die Gnade Gottes, welche wir für den Tag so sehr bedürfen,   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
15. Jun Man muß fromm beten, fleißig und fromm arbeiten zur Ehre Gottes, gerne tragen und leiden, die Abtötungen herzhaft üben, gegenseitig sich ermutigen, sein bißchen Kreuz herzhaft ertragen miteinander und füreinander, dann aber ruhig sich Gott überlassen, der ... weiß, was für uns das Beste ist.   An Schwester Secunda, Februar 1894
16. Jun Fahren Sie fort ... zu beten tagtäglich zu Gott, dem Heiligen Geiste und dem göttlichen Herzen Jesu, damit wir allzeit durch dieselben geleitet, beseelt und erleuchtet werden, um allezeit das Richtige zu erkennen und zu befolgen nach dem heiligen Willen Gottes.   An Schwester Firmata, 27. Juni 1884
17. Jun Mit Gottes Hilfe gehen wir so ruhig weiter und tun, was wir können. Die Hauptsache ist und bleibt, recht fromm zu leben und zu streben. Alles für Gott. Möge in allem und überall der heilige Wille Gottes geschehen.   An Schwester Secunda, 28. Juni 1892
18. Jun Das innere und äußere Leben Jesu müssen wir nachahmen; es muß sich in all unserem Tun und Lassen ausprägen.   Rundbrief, nicht zu datieren
19. Jun Beten wir täglich fromm und arbeiten fleißig und tragen herzhaft, und alles geht gut.   An zwei Schwestern, 1. Mai 1894
20. Jun In unserm ganzen Wandel müssen wir zeigen, daß unser Beruf ein übernatürlicher ist. Ebenso übernatürlich muß auch unser Leben sein.   Rundbrief, nicht zu datieren
21. Jun Wir wollen mit Gottes Gnade treu mitwirken, unsere Herzen zu reinigen und loszuschälen von aller Anhänglichkeit an die Welt und von uns selbst.   Rundbrief, nicht zu datieren
22. Jun Ach, mein Gott, was könnte uns denn außer Dir noch glücklich machen? Gewiß nichts soll unser Herz beglücken, als Dich allein zu besitzen.   Rundbrief, nicht zu datieren
23. Jun Den Weg des Kreuzes müssen wir alle gehen; aber der liebe Heiland hat uns diesen Weg gezeigt ... weil er uns zum schönen Himmel führt.   An einen Konvent, nicht zu datieren
24. Jun Wir wollen denn fromm beten und fleißig arbeiten, gerne unsere Mühen und Beschwerden ertragen und entsagen.   An Schwester Marciane, 10. November 1894
25. Jun Wir wollen den lieben Gott allezeit sorgen lassen, er sorgt ja gut für uns. Wir wollen vielmehr Sorge tragen, ihm allezeit still zu halten, und der Herr wird allezeit Sorge für uns tragen.   An Schwester Damiana, 8. Februar 1895
26. Jun Viel Arbeit und viel Sorge bringt jeder Tag mit sich. Aber die Hauptsache ist und bleibt, die wahre Tugend zu üben und fromm zu leben und zu streben nach Heiligkeit.   An die Schwestern in Böhmen, 26. November 1894
27. Jun Haben wir Vertrauen und Mut, <zur> ... hochherzigen Gottesliebe zu gelangen durch wahren, beständigen Eifer im Gebete und treue, gewissenhafte Beobachtung unserer hl. Gelübde und Regeln.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
28. Jun Streben wir doch immer, mit heiliger Gottesfurcht das Gute zu üben, das Böse zu verabscheuen; besonders sind wir wachsam, keine Anhänglichkeit zu dulden und keine Zuneigung zu unterhalten zu irgendeinem Geschöpfe oder geschaffenem Dinge.   Rundbrief, 10. Juni 1882
29. Jun Beten wir immer, beten wir allezeit, wie der hl. Apostel Paulus sagt, betet allezeit, möget ihr essen oder trinken, arbeiten und euch erholen, alles soll Gebet sein.   Rundbrief,3. Januar 1883
30. Jun Der Herr möge mich beständig stärken durch seine Allmacht und leiten durch seine Weisheit und beglücken durch seine göttliche Liebe. Dieses tut der liebe Gott gewiß, wenn wir uns bemühen, die Reinheit des Herzens zu erstreben.   Rundbrief, 10. Juni 1882
01. Jul Wenn wir dem lieben Gott eifrig dienen und innig lieben, so ist und bleibt Er immer bei uns.   Schwester Seraphia, 4. April 1895
02. Jul Nur Mut und in aller Demut mit großem Gottvertrauen ruhig der Zukunft entgegengehen.   An Schwester Justina, Dezember 1872
03. Jul Wir wollen denn wieder mit Mut und Gottvertrauen weiter arbeiten und unser Heil zu wirken suchen.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 3. Juli 1893
04. Jul Wir können alle Schritte und Tritte, alle Regungen dem lieben Gott zum Opfer darbringen nach seinem heiligen Willen und Wohlgefallen.   An die Schwestern in England, 27. März 1892
05. Jul Wir müssen recht fromm leben und streben. Das Himmelreich leidet Gewalt; und die, welche Gewalt brauchen, reißen es an sich.   An Schwester Maria, 23. Januar 1894
06. Jul Alles für Gott, alles mit Gott.   Rundbrief 28. Dezember 1884
07. Jul Fahren Sie fort und wirken und arbeiten wie bisher, und beten wir mit- und füreinander, so wird der liebe Gott immer bei uns sein und hilft uns jederzeit.   An Schwester Hyazintha, 7. Juli 1895
08. Jul Wir haben es ja schon alle erfahren, daß unsere Seele eher keine Ruhe findet, bis daß sie Ruhe gefunden in Gott.   Rundbrief ,3. Januar 1883
09. Jul Ehren, lieben, loben und preisen wir den lieben Gott ... und erfüllen wir allezeit Seinen hl. Willen.   Rundbrief, 3. Januar 1883
10. Jul Das Glück in Gott suchen und finden, ist wahres Glück, Friede und Freude an der Erfüllung des heiligen Willens Gottes.   An die Schwestern in England, Sommer 1895
11. Jul Was kann alles nützen, wenn wir nicht fromm und Gott wohlgefälliger werden und losgeschält beim Tode sind.   An Schwester Secunda, 11. Juli 1887
12. Jul Wir wollen uns bemühen, immer besser und tugendhafter zu werden und dem lieben Gott treu zu dienen.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 12. Juli 1893
13. Jul Wir wollen füreinander beten, Buße tun, besonders die allseitigen Abtötungen üben, die sich täglich ergeben.   Rundbrief, nicht zu datieren
14. Jul Ich halte mich ganz still und ruhig, bitte aber tagtäglich um eine große geistige Bescherung.   An zwei Oberinnen, 13. Dezember 1893
15. Jul Freilich muß man sich es gut machen und mit Ergebung nach Gottes heiligem Willen alles hinnehmen, wie der es schickt.   An Schwester Maria, 23. Januar 1894
16. Jul Der heilige Wille Gottes möge geschehen in allem und überall in der ganzen Genossenschaft, in allen Häusern, an allen Schwestern, in allen Werken und Handlungen bis in die allerkleinsten, damit der heilige Wille Gottes unser alles ist, wonach wir fragen, und nicht, was wir wollen oder nicht wollen.   Rundbrief, nicht zu datieren
17. Jul Wir dürfen nicht suchen unsere Ehre, unsere menschliche Liebe zu befriedigen. Wir dürfen nicht das Lob der Menschen suchen wollen.   Rundbrief, 3.Januar 1883
18. Jul Wir wollen treu mitwirken mit der Gnade Gottes, um nach immer größerer Losschälung von allen Geschöpfen und geschaffenen Dingen <zu streben>... und somit eine größere Reinheit der Seelen zu er­langen. Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.   Rundbrief, 3. Januar 1883
19. Jul <Im> Leben in Gott und im Dienste Gottes sein Glück suchen, ist der Himmel schon hier auf Erden. Gegenseitig ertragen und sich entsagen ist notwendig.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
20. Jul Leben und streben wir doch allezeit schwesterlich miteinander und bewahren den Frieden.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
21. Jul Suchen wir diese Zeit gut zu benutzen zur Ehre Gottes.   An Schwester Burkharda, 13. Dezember 1888
22. Jul Geläutert und gereinigt müssen und wollen wir in dieser Welt werden, damit wir schnell zum lieben Gott gelangen in den schönen Himmel, unser ewiges Vaterland.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
23. Jul Nehmen <wir> alles von der Hand des Herrn als Mittel zu unserer Heiligung, so wie es von Gott gewollt ist.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
24. Jul Eine Gnade <erbitte ich>, o lieber Gott, daß ich beständig und beharrlich mit Deiner Gnade mitwirke und alles tue, wie Du es willst.   Rundbrief, Dezember 1883
25. Jul Sie wollen also ruhig weitergehen wie bisher und recht fromm miteinander leben und wirken.   An Schwester Firmata, 29. Oktober 1884
26. Jul Der heilige Wille Gottes geschehe in allem und über alles.   An Schwester Philibertha, 12. November 1884
27. Jul Es ist nicht so schwer, ... Gott zu dienen, als es qualvoll ist, der Welt und unserer stolzen Eigenliebe zu dienen.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
28. Jul Flehen wir zu <Gott>, daß er unsre Hingabe annehmen wolle, uns belebe und beseele, in uns leben und wirken möge nach seinem Wohlgefallen; daß er in und mit uns beten, in und mit uns arbeiten, in und mit uns leiden, in und mit uns kämpfen wolle gegen die Welt, uns selbst und gegen den bösen Feind.   Rundbrief 28. Dezember 1884
29. Jul Lernen Sie alles gut tun, denn Sie stehen ja im Hause und Dienste des Herrn, für den man nichts schlecht tun darf.   An Schwester Urbana, 14. Oktober 1869
30. Jul 0 wie schön, wenn Friede und Ruhe im Herzen und Hause ist. Möge der Herr diese Gnade uns allzeit geben in der ganzen Genossenschaft.   An Schwester Secunda, 3o. Juli 1890
31. Jul Bitten wir <Gott>, daß er in und mit uns üben wolle jede einzelne Tugend, jeden Gedanken, Worte und Werke innerlich und äußerlich. Ja, mit einem Gedanken, mit einem Worte: Mein Jesus, mein alles. Mein Jesus, mein Leben. Mein Jesus, mein Gewinn.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
01. Aug Mein Jesus soll ganz mein sein, und ich will ganz Dein sein! 0 mein Jesus, meine Liebe! Beschütze uns, o mein Jesus, vor aller Sünde, vor allem Bösen.   Rundbrief,28. Dezember 1884
02. Aug Wenn wir uns ... zu sehr von dem Gedanken und Gefühl leiten lassen, man sei schon alt oder zu kränklich, so ist und bleibt man schwach, alt und armselig und bringt nichts mehr fertig, wenn es noch so gering ist, was wir zu tun haben. Auch sind wir in solchen Zuständen nicht glücklich und zufrieden.   Rundbrief 28. Dezember 1884
03. Aug Der gute Wille vermag viel. Sind wir so recht in der Liebe zu Gott geeinigt und helfen uns miteinander aus und suchen den lieben Gott, so bringen wir noch viel fertig mit Gottes Gnade.   Rundbrief 28. Dezember 1884
04. Aug <Gute> Schwestern wirken ... ruhig und friedlich mit-und untereinander. Man sieht da kein Alter und keine Kränklichkeit, denn eine jede Schwester tut, was sie kann, und mehr verlangt Gott nicht.   Rundbrief, 28.Dezember 1884
05. Aug Was wir für Gott getan und wo wir Gott gesucht haben im Gebete, Tugendübungen sowie durch die treue Beobachtung unserer Berufspflichten, wird uns Segen bringen für Zeit und Ewigkeit.   Rundbrief,28 Dezemger1884
06. Aug Wir müssen ja zuerst den Weg des Kreuzes gehn, eh wir den Weg auf Tabor finden.   An einen Konvent, 28. März 1892
07. Aug Wir wollen auf den Herrn vertrauen und dabei tun, was wir können.   An Sch-wester Philiberta, 1884
08. Aug Die Liebe ermüdet nicht und ist in und mit uns wirksam in kranken und in unsern alten Tagen; denn so lange wir leben und den Verstand haben, können wir das Gute üben.   An de Oberinnen, 28. Dezember 1884
09. Aug Möge der rechte Eifer, der von Gott kommt, uns verzehren.   An die Oberinnen, 28. Dezember 1884
10. Aug Guter Wille und gemeinschaftliches Zusammenwirken macht stark und auch vergnügt im Zusammenleben.   An de Oberinnen, 28. Dezember 1884
11. Aug Fangen wir an, fahren wir fort und beenden die kurze Zeit des gegenwärtigen Lebens und wirken allezeit treu mit der Gnade Gottes mit, damit wir zu jeder Zeit Öl auf unsern Lampen haben, wenn der Herr uns zur Hochzeit ruft.   An die Oberinnen, 28. Dezember 1884
12. Aug Beten wir ... so recht innig um die wahre Kreuzesliebe, die uns mächtig anregt, alles Schwere und Bittere, was uns schwachen Menschenkindern hart ankommt, zu ertragen und uns zu entsagen.   Rundbrief, 3.Februar 1886
13. Aug Wir wissen es ja, daß nichts Unreines in den Himmel eingehe kann. Daher müssen wir das unsrige Unreine abwerfen und das neue himmlische Leben anziehen, wovon wir in diesem Leben schon einen kleinen Vorgeschmack des Himmels genießen werden, Friede und Freude im Heiligen Geiste.   Rundbrief, 25. März 1885
14. Aug Je älter wir werden, je mehr Mut und Vertrauen müssen wir haben, für Gott ... leben und wirken zu wollen. Wir wollen nicht sagen: Wir sind schon so alt, wir haben uns schon aufgerieben, oder: Wir sind zu krank.   An de Oberinnen, Dezember 1884
15. Aug Dem lieben Gott wollen wir danken, daß er in seiner unendlichen Liebe, Güte und Barmherzigkeit unsere Genossenschaft hervorgerufen durch seine heilige Kirche, uns zu derselben berufen durch seine Gnade und Liebe und mit der Fülle seiner Gna­den überhäufte im allgemeinen und eine jede insbesondere.   An de Assistentinnen, 23. Mai 1876
16. Aug Prüfen wir denn unsere Kreuzesliebe, wie wir dem lieben Heiland nachfolgen. Werden wir demütiger, geduldiger, sanftmütiger, verträglicher, opferwilliger, nachsichtiger mit den Schwächen und Gebrechen des Nächsten, mitleidiger gegen Arme und Notleidende, dankbar für jedes Leiden?   Rundbrief, 25. März 1885
17. Aug Lieben wir Verachtung, Selbstüberwindung, Stillschweigen und reden nichts Liebloses noch Sündhaftes gegen unsere Mitschwestern? Liebe ich die Armut mit ihren Opfern, den Gehorsam? Suche ich unaufhörlich dem lieben Gott zu gefallen, Seinen heiligen Willen zu erfüllen, mit einem Wort, ihn allein nachzuahmen?   Rundbrief, 25. März 1885
18. Aug Die nächsten Nachfolgerinnen des lieben Heilandes sein und noch immer mehr werden zu wollen, erfordert von uns ... Liebe und Dankbarkeit.   Rundbrief, 25. März 1885
19. Aug Gib, o Gott, mir den Eifer des Willens, der belebt ist durch Deine göttliche Liebe.   Rundbrief, 12. September 1887
20. Aug Haben wir Eifer für die Ehre Gottes, unser Heil und das Wohl der Genossenschaft und des Nächsten.   Rundbrief, 25. März 1885
21. Aug Es macht mir nichts mehr Freude, als wenn meine lieben Schwestern dem lieben Gott eifrig dienen und ihn lieben mit einer großen Liebe.   An Schwester Thimothea, Winter 1885
22. Aug Ich bitte so sehr, als ich es nur vermag, suchen wir alles, alle Gnade, Hilfe und Trost in den hl. Herzen Jesu und Mariä und lieben wir Gott und suchen ihn allein, allein.   Rundbrief, 3. Januar 1883
23. Aug Was ist denn nur noch schön auf dieser Welt, als für Gott leben und ihm treu dienen.   An Schwester Firmata, 9.November 1892
24. Aug Danken wir dem lieben Gott immerdar. Nichts kommt von ungefähr, alles kommt vom Höchsten her.   Rundbrief, Dezember 1885
25. Aug Wir wollen mit Gottes Gnaden so recht gemeinschaftlich ... als arme Dienstmägde Christi wirken, leben und streben, in dem ersten und ursprünglichen Geiste uns erhalten. Dann finden wir auch das Glück des innerlichen Lebens in Christo, unserm Herrn.   An Schwester Secunda, 18. November 1885
26. Aug Ja, sind wir dem Herrn dankbar für alle natürlichen und übernatürlichen Gnaden und Wohltaten und zeigen wir durch unser ganzes Leben, Wirken und Benehmen, daß <wir> geworden <sind> durch die Gnade Gottes.   Rundbrief, Dezember 1885
27. Aug Betet viel, fromm, und tut alles im Geiste des Gebetes.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
28. Aug Haben wir doch ein ganz großes Vertrauen auf Gottes Macht und Barmherzigkeit, und wir werden nicht zuschanden werden.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
29. Aug Gib mir, o Herr, einen großen und beständigen Eifer des Willens, nach allen Grundsätzen des heiligen Glaubens zu leben und zu wirken.   An Schwester Secunda, 21. Juni 1887
30. Aug 0 wie viel Gutes können wir wirken mit Gottes Gna­de, wenn wir treu mitwirken mit Seiner Gnade.   An Schwester Marzella, 9. April 1887
31. Aug Wir sehen als wieder, wie schnell es geht und wir am Ende unseres Lebens stehen, wodurch wir uns immer aufs neue angeeifert fühlen, fromm zu leben und zu streben.   An Schwester Marzella, 9. April 1887
01. Sep Lieben wir Gott über alles durch Erfüllung seines göttlichen Willens und den Nächsten wegen Gott.   Rundbrief, 2.Januar 1889
02. Sep Meiden und fliehen wir ... alles, was uns im Berufe schwächen kann oder ihn erschwert. Dieses geschieht nur dann, wenn wir ... lau und gleichgültig werden, es leicht nehmen mit den sogenannten Kleinigkeiten und in Übung der kleinen Tugenden.   Rundbrief, 2. Januar 1889
03. Sep In <unserer> Tätigkeit können wir erst dann bestehen, wenn wir ein Tugendleben erlernt haben und alle unsere Pflichten aus Liebe zu Gott und aus Tugend verrichten und üben.   Rundbrief, 2.Januar 1889
04. Sep Solange wir uns den Geist des Berufes noch nicht angeeignet haben und mit dem Einzelnen bekannt geworden sind, bleibt der Beruf schwer. Dagegen wird alles leicht, wenn wir alle als Dienerinnen und als arme Dienstmägde Christi in Gott <wirken> und Gott in uns.   Rundbrief, 2. Januar 1889
05. Sep Wir werden stark im Glauben, in der Hoffnung und Liebe zu Gott und dem Nächsten, alles zu tragen und allem zu entsagen, unser Herz loszuschälen von den irdischen Gütern, der irdischen Freude und besonders von unserm bösen Willen.   Rundbrief, 2. Januar 1889
06. Sep So lange wir in der Furcht des Herrn leben und wandeln und die kleinste Sünde verabscheuen und alle bösen Gelegenheiten fliehen, welche unser Gewissen beunruhigen, werden wir geschützt sein und die Reinheit des Herzens erlangen.   Rundbrief, 2. Januar 1889
07. Sep Mögen alle Gebete, Arbeiten und Leiden mit Gottes Gnade beseelt und belebt sein und somit gereichen zur Ehre Gottes, zu unserm und des Nächsten Heile.   An Schwester Vincentia, Frühjahr 1888
08. Sep Unter Deinen Schutz fliehen wir, <Mutter Maria> und verbergen uns. Leite, führe, schütz uns alle, Maria, und trage Sorge, daß wir und alle ... Gott dienen und Gott lieben.   Rundbrief, Dezember 1883
09. Sep Wir müssen ja allezeit denken, es ist der heilige Wille Gottes. Was kann alles nützen, wenn unsere eigene Heiligung vernachlässigt würde.   An Schwester Secunda, 18.November 1888
10. Sep Bitten wir täglich den lieben Gott, daß unser Herz, unsere Seele, unser Gedächtnis, Verstand und Wille gereinigt werden mögen von allen verkehrten Anklebungen der bösen Eigenliebe.   Rundbrief, 2. Januar 1889
11. Sep Der liebe Gott hilft ja immer weiter, wenn wir nur auf ihn vertrauen.   An Schwester Armellä, 9. November 1888
12. Sep Möchte ganz besonders unsere liebe Mutter Maria, meine Mutter und unsere Schutzpatronin, uns schützen vor allem Bösen und führen zu allem Guten und unsere liebe Mutter sein und bleiben in der Zeit und Ewigkeit.   Rundbrief, 12. September 1887
13. Sep Seid auch allezeit offen und gerade ..., dann geht alles gut in der Zeit und Ewigkeit.   An Schwester Benedikta, 7. September 1887
14. Sep Alle Heiligen hatten eine große Kreuzesliebe zu unserm gekreuzigten Heiland. Prüfen wir denn unsere Kreuzesliebe, wie wir dem lieben Heiland nachfolgen.   Rundbrief, 25.März 1885
15. Sep Gelegenheit gibt es ... tagtäglich, dem lieben Heiland zu folgen auf Golgatha.   An einen Konvent, 28. März 1892
16. Sep Je älter man wird, je mehr erkennt und empfindet man das Bedürfnis, den lieben Gott zu bitten um Vermehrung der Berufsgnaden, damit man ... nur Gott lebt und dem Berufe, damit unser Wille allezeit dem allerheiligsten Willen Gottes unterworfen bleibe und mit Seiner göttlichen Liebe belebt und regiert werde.   Rundbrief, 12.September 1887
17. Sep Ja, möchte ... ich ein demütiges Werkzeug in der Hand meines Herrn immer mehr werden.   Rundbrief, 12. September 1887
18. Sep Gehn wir recht treu und mit Eifer auf dem Wege der inneren und äußeren Abtötung, dann gelangen wir zur Reinheit des Herzens und werden ernten den Frieden der Seele und Freude am heiligen Berufe, werden dann erst so recht glücklich in Gott.   An einen Konvent, 28. März 18o2
19. Sep Wir müssen viel beten ..., daß der Heilige Geist eine jede im einzelnen und allgemeinen erleuchtet, führt und regiert, so daß sein heiliger Wille in allem und überall geschehen möge. Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?   Schwester Secunda, 16. Dezemder 1887
20. Sep Nun wollen wir mit Vertrauen beten und dann sehen, was der Herr tut.   An Schwester Secunda, 16 Dezember 1887
21. Sep Beten wir als gute Kinder oft und fromm für unsere liebe Mutter, unsere Genossenschaft, damit der Herr sie schütze vor allem Bösen und führe zu allem Guten, sie beständig leite und führe.   An einen Konvent, 29. Dezenber 1889
22. Sep Einerseits führt uns der liebe Gott wie Kinder, schützt uns so väterlich. Auf der anderen Seite gibt er uns auch manches gute Tröpfchen zu verschlucken, um uns zu zeigen, daß er uns liebt.   An Schwester Secunda, 15. Januar 1888
23. Sep Alles für Jesus, so zu denken ist genug.   An Schwester Secunda, 15. Januar 1888
24. Sep Man muß sich an ... Übel und Leiden gewöhnen und den Weg des Kreuzes nicht allein gehen, sondern auch das Kreuz tragen helfen mit hochherziger Liebe, dann wird es uns zur Gewohnheit.   An Schwester Firmata, 1. Februar 1888
25. Sep Wir leben in sehr bewegter Zeit, wo man mit Vorsicht und mit Demut und christlicher Klugheit zu Werke gehen muß, ein Gebetsleben mit dem tätigen verbinden.   An Schwester Firmata, 1. Februar 1888
26. Sep Wir müssen aus allem Nutzen schöpfen.   An die Assistentinnen, 22. Juni 187o
27. Sep Beten wir täglich um die Vermehrung der Berufs­/ gnaden, damit wir stark werden in Erfüllung unserer heiligen Pflichten.   An Schwester Benedikta, 7. September 1887
28. Sep In aller Demut wollen wir hoffen und vertrauen, daß der Herr erhören wolle unsere Bitten und Gebete, damit wir ... allezeit vereint sein mögen mit dem heiligen Willen Gottes.   Rundbrief, 12. September 1887
29. Sep Nur für Gott und meinem heiligen Berufe will ich -- leben und wirken.   Rundbrief, 12.September 1887
30. Sep Halten wir immer gut still, damit der liebe Gott machen kann, was er will.   An Schwester Firmata, 1. Februar 1888
01. Okt 0 wie lange dauert es, bis wir uns unter die Füße gebracht haben.   An Schwester Secunda, 15. Januar 1889
02. Okt Empfehlen wir uns dem Schutze und der Fürbitte unserer lieben Mutter, ... unserm Schutzengel ... sowie allen Engeln ...   Rundbrief, nicht zu datieren
03. Okt Lieben und üben wir die Armut und kommen wir den Armen zu Hilfe, unterstützen wir dieselben nach Kräften.   Rundbrief, 10. Januar 1888
04. Okt Wir wollen Gott bitten und bestürmen, daß er uns zu frommen Ordensleuten macht und wollen so treu mitwirken, als hätten wir alles allein zu tun.   An Schwester Secunda, 14. Oktober 1889
05. Okt Üben und lieben wir die Abtötungen und die kleinen Kreuzchen, damit der Friede der Seele immer mehr erreicht wird im Herzen und Hause, welches ja der größte Reichtum des Menschen hier auf Erden ist.   An einen Konvent, 29. Dezember 1889
06. Okt Schlägt der Herr auch Wunden, so heilt er sie auch wieder; so wollen und müssen wir denken.   An Schwester Secunda, 11. Dezember 1889
07. Okt <Wir> wollen ... den lieben Gott in aller Demut bitten, daß Er uns die Beharrlichkeit im Guten verleihen wolle, uns schütze vor allen Gefahren, vor der bösen Welt, vor uns selbst und dem bösen Feinde.   An einen Konvent, Ende 1889
08. Okt Ich habe keinen Willen, kein Wollen und Wünschen mehr, als wie es Gott will, wann Gott will. 0 dann ... können wir gewiß feiern ... in einem neuen Leben, ... in jenem Leben, wo die Erfüllung des göttlichen Willens unser Glück, unsere Freude ist ... .   Rundbrief, 25. März 1885
09. Okt Verrichten wir alle unsere Werke und Handlungen mit Ehrfurcht gegen Gott.   An einen Konvent, 29. Dezember 1889
10. Okt Ich gebe Ihnen den Rat für jede Stelle und jede Handlungsweise: dem lieben Gott sich überlassen, alles aus Liebe und zur Ehre Gottes tun zu wollen, so wird der liebe Gott Ihnen allezeit zu Hilfe kommen. Er wird Sie erleuchten, das Rechte zu erkennen, und stärken, dasselbe auszuüben; aber auch tröstet uns Gott.   An Schwester Martha, 4. März 1890
11. Okt Gehen Sie denn in aller Demut und im Vertrauen auf Gott mit kindlicher Liebe von einem Tage zum andern weiter, und Sie werden sehen und erfahren, daß es besser geht und daß alles Schwere leicht wird.   An Schwester Martha, 4. März 1890
12. Okt Das Vollkommene ist einmal nicht beisammen; es muß immer etwas fehlen. Jedoch müssen wir weiter gehen bei allem Unvollkommenen und Mangelhaften.   An Schwester Secunda, 9. Dezember 1890
13. Okt Wir wollen nicht allein bei den äußeren Werken stehen bleiben; wir wollen auch besonders ein innerliches Leben führen und unsere Sünden bereuen und gern Opfer bringen und die Abtötung üben, wo sich Gelegenheit bietet.   An einen Konvent, 8.Dezember 1890
14. Okt Beten wir doch viel für alle Menschen damit Gott erkannt und geliebt werde, und wieder alle so recht einfach leben.   An Schwester Secunda, 14. Oktober 1889
15. Okt Worte bewegen ja nur, aber das Beispiel reißt uns fort.   An einen Konvent, 6 Dezember 1890
16. Okt Man kann dem lieben Gott nicht genug danken für die Gnade, die er täglich spendet uns armen Kindern.   An einen Konvent, 8. Dezember 1890
17. Okt Friede im Herzen und Hause macht uns alle glücklich.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 8. Dezember 1890
18. Okt Suchen wir immer und allezeit bei jeder Handlung das Wohlgefallen Gottes, damit wir mehr zum inneren Gebete gelangen, womit unsere äußeren Werke beseelt sein müssen.   An Schwester Secunda, 8.Dezember 1890
19. Okt Wir wollen nur danken dem lieben Gott und allen wohltätigen Menschen für alle Gaben und Wohltaten für Leib und Seele.   An Schwester Armella, 12. Dezember 1890
20. Okt Lasset keine Neugierde hervortreten, nicht im Reden und <nicht im> Benehmen.   Rundbrief, Januar 1891
21. Okt O wie tröstlich: die einen guten Willen haben, sollen schon den Frieden haben. Ja, von Herzen wünsche ich ... Frieden im Herzen und Hause. 0 wie glücklich werden wir sein, wenn wir ihn besitzen, wenn die stürmischen Leidenschaften gedämpft und überwunden.   An Schwester Secunda, 8. Dezember 1890
22. Okt Ich meine, keine Wünsche seien so wichtig, so schön und auch so notwendig als den Frieden allen ..., die einen guten Willen haben, zu wünschen.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 8. Dezember 1890
23. Okt Wir wollen anbeten allezeit den heiligen Willen Gottes. Er allein weiß, was für uns das Beste ist.   An Schwester Secunda, 11. April 1891
24. Okt Wir wollen täglich fromm unsere Gebete verrichten, fromm zur rechten Zeit und am rechten Ort; dann können wir auch fleißig arbeiten und tragen die Beschwerden, die sich täglich ergeben.   An Schwester Germana, 7. Dezember 1891
25. Okt Wir müssen noch immer dem Herrn sehr dankbar sein für seinen täglichen Schutz und seine Gnaden, die Er uns armen Kindern spendet.   An Schwester Leonarda, 9. Oktober 1891
26. Okt Es ist so eigentümlich jetzt in der Welt; auf der einen Seite alles so eifrig, und auf der anderen Seite zieht alles abwärts für die Sinnenfreuden und Genüsse   An Schwester Secunda, 11. April 1891
27. Okt Sind wir denn recht besorgt ... nach dem heiligen Willen Gottes zu leben.   An Schwester Centolla, 14. Dezember 1886
28. Okt Dem Herrn sei Dank für alles.   An Schwester Centoila, 14. Dezember 1886
29. Okt Fahren wir fort im Vertrauen auf Gott und seine Güte.   An einen Konvent in den USA, 12. Oktober 1891
30. Okt Wir wollen wahrhaft das Glück suchen und die Mittel anwenden und gebrauchen, welche uns glücklich machen können, und wodurch der liebe Gott uns glücklich machen kann und machen will.   Rundbrief, 17.Dezember 1891
31. Okt Wir wollen uns als geistige Schwestern lieben, wollen miteinander wirken, arbeiten, aber auch ertragen und entsagen. Gerne trage eine der anderen Lasten in gesunden und kranken Tagen.   Rundbrief, 17 Dezember 1891
01. Nov Empfehlen wir uns dem Schutze und der Fürbitte unserer lieben Mutter, des hl. Joseph, unserm Schutzengel und Namenspatronen sowie allen Engeln und Heiligen des Himmels, allen Gerechten und frommen Seelen der Erde.   Rundbrief, nicht zu datieren
02. Nov Wie schnell verfliegt doch die Zeit in diesem Leben. Möchte sie nur immer nützlich vergangen sein für den Himmel.   An Schwestern in USA, 2.Dezember 1890
03. Nov Möge der rechte Eifer, der von Gott kommt, uns verzehren. Der Herr ist stark in den Schwachen. Der gute Wille vermag viel.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
04. Nov Gib, o Gott, mir den Eifer des Willens, der belebt ist durch Deine göttliche Liebe. Ja, möchte verzehrt werden in und an mir... alles, was der Liebe meines Gottes zuwider ist.   Rundbrief, 12.September 1887
05. Nov Keinen andern Wunsch möchte ich hegen, als daß wir alle den lieben Gott so vollkommen liebten, wie uns nur möglich ist mit Gottes Gnade und den Nächsten wie uns selbst.   An Sch-wester Justina, 29. Dezember 1875
06. Nov Scheuen wir kein Opfer und keine Mühe, um die tiefste Demut und die größte Gottes- und Nächstenliebe zu erlangen, durch welche unsere Seelen dem lieben guten Gott näher gebracht werden.   An die Assistentinnen, 15. Juni 1869
07. Nov Ertraget eine der andern Bürde gerne und freudig. Wir sind alle gebrechlich und armselige Kinder, aber den Demütigen und Einfältigen gibt Gott seine Gnade.   An Schwester Bartholomäa, 19.November 1877
08. Nov Unser ganzes Herz mit allem, was wir haben, geben wir <dem Herrn> und tun alles zu Seiner Ehre, zu unserem und aller Menschen Heile.   An die Schwestern in England, 27.März 1892
09. Nov Gehen wir aus uns heraus, aus unserer bösen Selbstsucht, und suchen wir den lieben Gott allein, allein, seine Ehre zu fördern, unser Heil zu wirken.   An Schwester Bartholomäa, 19.November 1877
10. Nov Schätzen wir hoch, allezeit hoch die Berufung, durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit ... berufen zu sein.   An Schwester Barth-olomäa, 19. 1ovem.6er 1877
11. Nov Was von Gott kommt, ist allezeit gut, und wir beten die Vorsehung an, damit wir allezeit in der Liebe zu Gott wachsen und zunehmen mögen.   An Schwester Bartholomäa, 19.November 1877
12. Nov Mögen wir noch so tätig im Berufe nach außen sein, so bleiben wir doch beim lieben Gott und achten auf das, was ihm gefällt.   An Schwester Bartholomäa, 19.November 1877
13. Nov Der Himmel ist alles wert. Wenn wir so allezeit ben und streben, so ist der liebe Gott ... zufrieden mit uns. Wir leben und genießen viel Frieden und Seelenruhe.   Rundbrief, 25.November 1883
14. Nov In diesem Leben scheuet keine Mühe und Opfer.   An Schwester Bartholomäa, 25.November 1883
15. Nov Leben wir ganz für Gott und Seine Ehre.   Rundbrief, 25.November 1883
16. Nov Entsagen wir großmütig und schälen los unser Herz von aller Anhänglichkeit an die Geschöpfe und geschaffenen Dinge, ja von allem, was nicht zu Gott führt, besonders von unserer verkehrten Selbstliebe.   Rundbrief, 25.November 1883
17. Nov Wenn wir uns ... üben in der Abtötung und Selbstverleugnung, dann gelangen wir zur Reinheit des Herzens, zum inneren Frieden in Gott und zur Seelenruhe. Dann haben wir Friede und Freude im Herzen und Hause.   An Schwester Martha, März 1892
18. Nov Wir wollen nur recht oft daran denken, uns durch alle inneren und äußeren Pflichten zu heiligen, damit wir auch andern nützlich werden können.   An Schwester Firmata, April 1892
19. Nov Besonders wollen wir aber alle recht beten, daß der liebe Gott unsere Wünsche verwirklichen möge für eine jede von Ihnen und auch alle in Jesu glücklich machen möge, Ihnen geben wolle einen großen Frieden, Liebe und Eintracht und eine tiefe, begründete Demut sowie einen großen Eifer für Ihren heiligen Beruf.   An Schwester Bartholomäa, 19.November 1877
20. Nov Der Mensch muß doch viel leiden, ehe er gereinigt und geheiligt ist und reif für den Himmel.   An Schwester Secunda, April 1892
21. Nov Verehrt fleißig das bittere Leiden Jesu, die Andacht zum heiligen Altarssakramente und zur lieben Mutter Gottes.   An Schwester Bartholomäa, 19. November 1877
22. Nov Ist dieses allezeit unsere Absicht und gute Meinung, frei zu werden von aller ungeordneten Liebe ... und nur das Wohlgefallen Gottes zu erstreben ... und so werden wir hienieden schon genießen eine große Seligkeit in Gott, ... und unsere Seele wird glücklich sein.   Rundbrief, 17.Dezember 1891
23. Nov Man muß immer still halten und in Demut vorangehen und auf Gott vertrauen.   An Schwester Burkharda, 27.März 1891
24. Nov Sie wissen ... selbst sehr gut, was wir zu tun und zu lassen haben, was uns den Frieden des Herzens und des Hauses bringt und auch, wodurch der Friede im Herzen und im Haus gestört wird. Bestreben wir uns der Reinheit des Herzens und der Seele; sind wir rein in unsern Gedanken, Worten und Werken; rein in unserem Gedächtnis, Verstand und Willen sowie in unsern Sinnen, im Charakter und Natur.   Rundbrief, 17.Dezember 1891
25. Nov Sowohl im Inneren durch Versuchungen und Kämp­fe, die uns vom bösen Feinde, vom Geiste der Welt und dem eigenen Menschengeiste verursacht werden, als auch in unseren Berufspflichten, durch unsere Tätigkeit, Lebensordnung; überall bietet sich Gelegenheit, sein Kreuzchen auf sich zu nehmen und zu tragen als Buße für unsere Sünden und aus Liebe zu Gott, damit wir immer würdiger werden der Verdienste Jesu Christi.   An die Schwestern in London, 1.März 1892
26. Nov Fahren Sie nur so fort und sucht Euch täglich zu heiligen und Fortschritte zu machen in allen sittlichen und göttlichen Tugenden.   An einen Konvent, 12.Mai 1892
27. Nov Die Zeit dieses Lebens ist ja so kurz und die Ewigkeit so lang. Wir können alle Schritte und Tritte, alle Regungen dem lieben Gott zum Opfer darbringen nach seinem heiligen Willen und Wohlgefallen.   An den Konvent in Hendon, 27.März 1892
28. Nov Nichts Außergewöhnliches verlangt der liebe Gott von uns, aber unser ganzes Herz mit allem, was wir haben, geben wir Ihm.   An den Konvent in Hendon, 27.März 1892
29. Nov Die Ergebung in den heiligen Willen Gottes in allem ist ja dem lieben Gott das Wohlgefälligste.   An Schwester Hilaria, 23.Januar 1894
30. Nov Je mehr eine Schwester den lieben Gott allein sucht ..., je mehr lebt und wirkt Gott in ihr.   An Schwester Centolla, 14. Dezember 1886
01. Dez Lebe ... in mir, o Jesus, und leite meine Gedanken, Worte, Werke sowie alle meine Berufsgeschäfte und Leiden. Alles soll durch Dich geordnet, geführt werden ... nach Deinem Willen und Wohlgefallen. Trage aber besonders Sorge, o lieber guter Gott, daß ... die ganze Dauer meines Lebens, nicht ich lebe, sondern Du in mir lebest.   Rundbrief- Dezember 1883
02. Dez Noch eine Gnade, o lieber Gott, daß ich beständig und beharrlich mit Deiner Gnade mitwirke und alles tue, wie Du es willst.   Rundbrief, Dezember 1883
03. Dez Machen wir allezeit einen guten Gebrauch von der kurzen Spanne Zeit, die so schnell vergeht und hineilt in die Ewigkeit.   Rundbrief, 3. Januar 1883
04. Dez Mache mich zu Deinem alleinigen Eigentum, und mache Dich zu meinem Eigentum, damit nicht ich, meine Eigenliebe, in mir lebe, sondern Du lebest in mir, durch und für mich.   Rundbrief, Dezember 1883
05. Dez Halten wir die Regeln, hält uns der liebe Gott.   An einen Konvent, 18. Dezember 1887
06. Dez <Jesus> ich will ganz Dein, und Du mußt mein, mein sein. Nur Dir will ich dienen und gehorsam sein nach Deinem Wohlgefallen. Nur Dich will ich lieben nach Deinem heiligsten Willen, nur Dich will ich loben und preisen, wie es Dir gefällt.   Rundbrief, Dezember 1883
07. Dez Leben wir ernstlich für Gott und unsern Stand und Beruf, so leben wir glücklich, zufrieden mit Gott, mit unsern Mitschwestern und mit uns selbst, welches die größte Kunst ist.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
08. Dez Beten Sie noch fleißig für mich, damit ich immer mehr mit der Gnade mitwirken möge, mich der Tugenden zu befleißen, welche meine liebe Mutter so sehr geübt hat, besonders ihre Reinheit, Demut sowie alle übrigen Tugenden.   An Schwester Martha, 8. Oktober 1891
09. Dez Wir wollen täglich dem Herrn danken für seine Liebe und Gnade, welche er beständig uns erweist. Wir wollen fortfahren uns dankbar <zu> erweisen gegen Gott und recht eifrig unsere Pflichten erfüllen.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 17 Dezember 1887
10. Dez Wir beten ja mit- und füreinander, wirken und leben ja nach einer Regel; im Geiste uns nahe sein, kann uns niemand hindern.   An Schwester Fakunda, 2. Dezember 1892
11. Dez 0 wie glücklich <sind wir>, wenn wir in unserem heiligen Berufe so ganz für Gott und den Beruf leben.   An einen Konvent, 18. Dezember 1887
12. Dez Je mehr wir leben und wirken nach ein und demselben Geiste, je näher wir uns stehen.   An einen Konvent, 18. Dezember 1887
13. Dez Befleißigen Sie sich ... auch dem Innern nach, den drei heiligen Personen ähnlich zu werden; so sind Sie ja mit die glücklichsten Leute auf der Welt.   An einen Konvent, 18. Dezember 1887
14. Dez Wir wollen denn mit Gottes Hilfe das alte Jahr schließen und das neue beginnen, hoffen und vertrauen auf Seine Hilfe. Sind wir denn recht besorgt, innerlich und äußerlich nach dem heiligen Willen Gottes zu leben und zu streben.   An Schwester Centolla, 14. Dezember 1886
15. Dez Legt den allergrößten Wert darauf, überall und in allem zu jeder Zeit, an jedem Ort und in allen Begebenheiten immer arme Dienstmägde Christi zu sein.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
16. Dez Tragen und wecken wir nur immer und allezeit das Verlangen in uns, nur und allein soll Gott gedient und geliebt werden.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
17. Dez Hüten wir uns ... vor einem lauen, weltlichen und rein menschlichen, selbstsüchtigen Handeln, wo wir uns unseren bösen Neigungen noch überlassen, uns suchen durch Gefallsucht und Ehrsucht sowie Eifersucht.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
18. Dez Wachen wir über unsere Zunge, die zwar ein kleines Glied ist, aber viel Unheil anrichtet, besonders in den gegenseitigen neugierigen, so wißbegierigen Gesprächen und Mitteilungen und Klagen.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
19. Dez Der Herr wolle uns schützen vor allem, was uns nicht zu ihm hinführt.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
20. Dez Die Reinheit des Herzens suchen wir recht zu erstreben durch die reine Absicht, gute Meinung, besonders den Gehorsam, der die allerwichtigste Tugend ist.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
21. Dez Überlassen wir uns dem Herrn allezeit, denn er sorgt für uns.   An Schwester Benedikta, 7. September 1887
22. Dez Bei dem Rückblicke des verflossenen Jahres wollen wir noch einmal dem lieben Gott danken für alle Gnaden und Wohltaten, welche wir von Seiner Güte und Liebe empfangen haben.   Rundbrief, 3. Januar 1883
23. Dez Es tut not, daß unser ganzes Leben und Wirken ein Gebetsleben und -wirken ist.   An Schwester Secunda, 28. Juni 1892
24. Dez Möge dem lieben Jesuskind eine jede Schwester entgegenbringen ... ein reines Herz, tiefe Demut und vollkommenen Gehorsam, eine innige Liebe zu Gott und beständige Hingabe an Gott, wodurch wir immer mehr eins sein mögen mit Seiner heiligen, göttlichen Liebe.   An Schwestern in USA, 2. Dezember 1888
25. Dez Meine herzlichsten Wünsche zu Weihnachten ... sollen nicht bestehen in vielen Worten und Ermahnungen, sondern ich möchte Euch von ganzem Herzen wünschen die allerinnigste, demütigste und zugleich die großmütigste Hingabe an Gott für Euren schönen und gnadenreichen Beruf.   An Scliwester Bartholomäa, 25. November 1883
26. Dez Leben wir so wahrhaft fromm, daß der liebe Gott allezeit sehen und hören kann, was wir tun.   Rundbrief, 29. Dezember 1887
27. Dez Habet Euch in Gott recht lieb und nehmet Euch nichts übel gegenseitig. Die Liebe duldet ja alles, verzeiht und vergißt und tut Gutes denen, durch welche sie zu leiden hat.   An die Schwestern der amerikanischen Provinz, 19. März 1883
28. Dez Wir wollen danken für alle Gnaden, die der liebe Gott in dem vergangenen Jahr uns gespendet hat für Leib und Seele, für die Zeit und Ewigkeit.   Rundbrief, 28. Dezember 1884
29. Dez Obwohl man ja beim Jahreswechsel nur immer ein und dasselbe zu sagen und zu schreiben hat, so möchte ich doch in diesen Zeilen ... ganz besonders erinnern, für die Gnaden und Wohltaten, die der Herr uns gerade in diesem Jahre so reichlich gespendet hat, recht kindlich und mit demütigem Herzen zu danken.   Rundbrief, Dezember 1885
30. Dez Menschlich gedacht, wäre das Jahr 83 ein hartes gewesen; aber im Glauben betrachtet, war es ein Jahr der Gnaden und Huld des Herrn; denn Kreuz und Leiden sind ja Gnadenerweise Gottes. Dem Herrn Dank für alles, ja tausend Dank für alle Wohltaten.   Rundbrief, Dezember 1883
31. Dez Wir wollen mit Gottes Gnade das alte Jahr schließen nach Gottes heiligem Willen, der wolle alle unsere unvollkommenen Werke durch seine Verdienste ersetzen, wo wir es haben fehlen lassen. Mit Vertrauen wollen wir das kommende Jahr anfangen.   An Schwester Secunda, 8. Dezember 1890

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Bildnachweis: Ausschnitt Bild Heiligsprechung von Beate Heinen